verdeckelte Drohnenbrut
Allgemein

Entnahme der Drohnenbrut

Das Bienenkollektiv hat die Drohnenbrut weitgehend verdeckelt. Zeit für mich, sie zu entnehmen und sanft im Gefrierschrank zur Ruhe zu betten. Nicht wirklich etwas, was das Herz höher schlagen lässt, aber ein wichtiger Teil des „integrierten Konzepts“ zur Bekämpfung der Varroamilbe. An Varroose, dem Befall mit Varroamilben, leidet bei uns nahezu jedes Bienenvolk.

Gegen diesen, mit Hilfe des Menschen aus Ostasien eingewanderten, Parasiten wäre die hier heimische Honigbiene Apis mellifera alleine wehrlos. Deshalb müssen Imker*innen ihren Bienenvölkern helfen. Und der erste Schritt im Jahr ist die Entnahme der verdeckelten Drohnenbrut: Die Entwicklung der Drohnenbrut dauert etwas länger als die der Arbeiterinnenbrut. Das bietet auch den Varroamilben bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb befallen sie bevorzugt die Drohnenwaben. Mit der Entnahme dieser Waben im Frühjahr können Imker*innen so den Milbenbefall im Bienenkollektiv deutlich verringern. Zusammen mit den weiteren Behandlungsschritten im Lauf des Jahres kann die Varroose auf diese Art gut behandelt werden.

Spaß macht das trotzdem nicht.

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