• mit Zuckersirup gefüllte Futtertasche

    Wer Honig nimmt…

    muss Futter geben. Schließlich war der Honig der Vorrat des Bienenkollektivs. Den ganzen Frühling und Sommer hat das Kollektiv Nektar gesammelt und eingelagert, um Herbst und Winter gut zu überstehen. Und dieser Vorrat ist jetzt aber säuberlich abgefüllt in Honiggläser. Also muss Ersatz her. Deshalb bekommt das Kollektiv jetzt Zuckersirup. Der Zuckersirup wird in Portionen von etwa 5 kg in Futtertaschen gefüllt. Obendrauf kommt dann noch eine Handvoll Stroh als zusätzliche Kletterhilfe (ich will ja nicht, dass die Bienen ertrinken) und dann wird das Ganze in die Beuten gehängt. Die Bienen „sammeln“ den Zuckersirup innerhalb kürzester Zeit bis auf den letzten Tropfen aus der Futtertasche und lagern ihn in ihren…

  • Honig aus eigener Imkerei

    Die Sommertracht ist abgefüllt

    So, jetzt ist es vollbracht: Gestern hab ich die Sommertracht des Bienenkollektivs endlich abgefüllt. Und schon heute kam sie dann bei dem tollen Flohmarkt des ECHT.GUT. Das Kaufhaus auf den Verkaufstisch. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich und meine Frau und hat uns eine Menge Spaß gemacht. Vor allem, weil wir mit so vielen lieben Menschen ins Gespräch gekommen sind und ganz viel über das Bienenkollektiv und seinen Honig erzählen konnten. Und fast nebenbei haben wir auch eine ganze Menge Honig verkauft. Aber keine Sorge: Es ist natürlich noch genug da und die Sommertracht kann jetzt auch hier auf der Seite bestellt werden. Und auch von der Frühtracht…

  • Verdunster in der Beute

    Varroabehandlung mit Ameisensäure

    Die Honigernte ist vorbei, Zeit für den nächsten Schritt im Kampf gegen die Varroamilbe: Die Behandlung mit Ameisensäure. Dazu lasse ich über einen Zeitraum von etwa 10 bis 14 Tagen (also über einen kompletten Brutzyklus) 60%ige Ameisensäure in der Beute verdunsten. Im Gegensatz zur Milchsäure erreicht die Ameisensäure die Varroamilben auch in den verdeckelte Brutzellen. Für das Bienenkollektiv ist sie (richtig dosiert) unschädlich und bildet auch im Honig keine Rückstände. Trotzdem ist sie erst nach der Honigernte zulässig – sicher ist sicher.

  • Schleudern der Sommertracht

    Es ist vollbracht: Die Sommertracht ist geschleudert. Diesmal hab ich extra Urlaub genommen. So hatte ich genügend Zeit, unsere Küche schon gestern in aller Ruhe zu putzen, zu schrubben und in einen Schleuderraum zu verwandeln. Und heute konnte ich dann in aller Frühe die Honigräume abholen und anschließend den Tag mit entdeckeln, schleudern, putzen und schrubben zuzubringen. Jetzt bin ich zwar total erledigt, aber auch sehr zufrieden mit der geleisteten Arbeit und dem Ergebnis 🙂

  • Gefüllte Honigwabe

    Bereit zur Ernte der Sommertracht

    Das Bienenkollektiv war fleißig. Die Honigräume sind zwar nicht ganz so voll, wie erhofft, aber deutlich besser gefüllt, als ich befürchtet hatte. Und der Wassergehalt ist definitiv niedrig genug. Es wird also Zeit: Nächste Woche wird wieder geschleudert!

  • Gemüll mit Varroamilbe

    Ergebnis der Varroabehandlung

    Inzwischen haben sich zu dem ersten Ableger zwei weitere gesellt. Und auch der nächste ist jetzt brutfrei und hat die erste Milchsäurebehandlung hinter sich. Dabei hab ich diesmal sowohl kurz vor, als auch nach der Behandlung eine Bodenplatte eingeschoben, um das Ergebnis der Behandlung zu kontrollieren. Vor der Behandlung konnte ich im Gemüll nichts Auffälliges feststellen. Aber nach der Behandlung waren doch einige abgefallene Milben auf der Platte zu finden. Zum Glück aber auch nicht zu viele, insofern ein gleich in zweifacher Hinsicht gutes Ergebnis: Die Behandlung hat Wirkung gezeigt, der Varroabefall war aber offensichtlich auch nicht zu stark. Und es kommen ja auch noch die obligatorischen Behandlungen mit Ameisensäure…

  • Brut im Ableger

    Auf dem Foto ist es nicht sooo gut zu sehen, aber mit bloßem Auge gibt es keinen Zweifel: Die ersten Wabenzellen im Ableger sind bestiftet. Die nachgezogene Königin ist also inzwischen geschlüpft. Sie hat die Geschlechtsreife erreicht, ihren Hochzeitsflug absolviert und ist danach heil und unbeschadet ins Kollektiv zurückgekehrt. Jetzt ist dieser Ableger endgültig auf einem guten Weg. Aller Voraussicht nach wird er im nächsten Jahr als neues Wirtschaftsvolk zur Honigproduktion beitragen:) Und auch in einem zweiten Ableger, den ich vor einer Woche zusammengestellt habe, sind inzwischen Nachschaffungszellen angelegt 😉

  • Milchsäurebehandlung des Ablegers

    Varroabehandlung des Ablegers

    Es ist jetzt etwa drei Wochen her, dass ich den ersten Ableger des Bienenkollektivs gebildet habe. Inzwischen ist der nun brutfrei: Die letzte Brut der mitgegebenen Brutwaben ist geschlüpft und die neu herangezogene Königin hat noch nicht mit der Eiablage begonnen. Zeit für die Behandlung des Ablegers mit Milchsäure. Dazu werden alle Waben gezogen und die ansitzenden Bienen mit 15%iger Milchsäurelösung besprüht. Da die Milchsäure nur die Varroamilben erreicht, die direkt auf den Bienen sitzen, ist sie nur im brutfreien Ableger richtig effektiv. In Wirtschaftsvölkern ist die Behandlung mit Milchsäure wenig sinnvoll, da sie erst nach der Honigernte erlaubt wäre. Wirklich brutfrei sind Wirtschaftsvölker auch erst, wenn sich der Winter…

  • Malerarbeiten im Bienenkollektiv

    Frische Farbe fürs Bienenkollektiv

    Auch Malerarbeiten gehören zum Imkerdasein. Wenn das Bienenkollektiv wächst, braucht es natürlich auch neue Beuten. Die Segeberger Beuten, die ich (wie die meisten Imker*innen in Norddeutschland) verwende, sind zunächst strahlend weiß. Um die Witterungsbeständigkeit zu erhöhen und sie und undurchlässiger für UV-Strahlen zu machen (was auch die zukünftigen Bewohnerinnen freut), bekommen sie von außen vor dem Einsatz noch einen schönen farbigen Anstrich mit Beutenfarbe. Bei dem sonnigen Wetter momentan trocknen die Farbe sehr schnell und die neue Beute ist schon morgen bezugsfertig 🙂

  • Ableger an neuem Standort

    Das Bienenkollektiv vermehrt sich

    Vor etwas mehr als einer Woche hab ich dem Bienenkollektiv einige Brutwaben entnommen und daraus einen Ableger gebildet. Dieser steht jetzt auf einige Kilometer entfernt auf einem anderen Standort im Kieler Grüngürtel. Heute hab ich mal nachgeschaut und zu meiner Freude entwickelt sich bis jetzt alles wunschgemäß: Die Bienen haben mehrere Nachschaffungszellen angelegt, um aus Larven, die sich eigentlich zu Arbeiterinnen entwickeln sollten, eine neue Königin heranzuziehen. Wenn alles gut geht wird die neue Königin in etwa einer Woche schlüpfen und dann, nochmal ein bis zwei Wochen später, zum Hochzeitsflug starten. Danach kann sie mit der Eiablage beginnen und der Ableger wird sich (hoffentlich) bis zum nächsten Jahr zu einem…